Eine kurze Information für Unternehmen

Alles, was wir hier zusammentragen, tun wir nach bestem Wissen.

Allerdings können wir nicht garantieren können, dass im Folgenden immer der neueste Stand dokumentiert ist. Bitte hinterfragen Sie im Zweifel  einzelne Punkte, da wir keine Gewährleistung für die Richtigkeit der hier weitergegebenen Informationen übernehmen.

Worauf Sie sich aber verlassen können:

Unsere Unterstützung ist generell bezuschussungsfähig. Sie partizipieren an anerkanntem Know-how, vielschichtigen Erfahrungen und effizienten Werkzeuge zu einem deutlich reduzierten Honorar. Und ein erstes ausführliches Beratungsgespräch ist selbstverständlich unentgeltlich. Weiter Informationen finden Sie unter Soforthilfe.

Im Bemühen, den wirtschaftlichen Schaden im Zusammenhang mit COVID 19  irgendwie zu begrenzen, gibt es verschiedene „Hilfen“, die sich an Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler richten.

Überbrückungshilfe:

Die Überbrückungshilfe ist der Nachfolger der Soforthilfe, die letztmalig zum 31.05.20 zu beantragen war. Dieses Bundesprogramm soll kleine und mittelständische Unternehmen stützen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

  • Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 15.000 Euro für drei Monate.
  • In begründeten Ausnahmefällen – Kleinunternehmen mit sehr hohen Fixkosten – können diese Höchstbeträge überschritten werden.

Dank geschickter Lobbyarbeit dürfen anscheinend nur Steuerberater und Wirtschaftsprüfer den Antrag stellen. Babei handelt es sich um ein digitales, zweistufiges Antragsverfahren. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

  • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
  • Stufe 2: nachträglicher Nachweis – nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt.

Die Details lassen sich hier nachlesen.

Kredite:

Seit dem 15.04.20 gibt es den KfW Schnellkredit 2020, der sich an Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler richtet, die mehr als 10 Mitarbeiter haben und wenigstens seit Januar 2019 am Markt sind. Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Nähere Info finden Sie in unserem Downloadbereich, auf der Webseite der KfW und/oder hier für Unternehmen die weniger als 5 Jahre am Markt sind und hier für solche die schon mehr als 5 jahre am Markt sind.

Auf Länderebene gibt es ähnliche Kredithilfen. Die LfA Förderbank in Bayern bietet neben dem bewährten Universalkredit (max. 10 Mio. Euro) und Akutkredit (max. 2 Mio. Euro, insbesondere gedacht für Unternehmen in Corona-unabhängigen schwierigen Situationen) den Corona-Schutzschirm-Kredit CS5. Darüber hinaus unterstützt die LfA mit Tilgungsaussetzungen für bereits vergebene LfA-Förderkredite. Nähere Informationen finden Sie in unserem Downloadbereich, auf der Webseite der LfA und/oder hier bei uns.